Uganda - Ruanda      
     

 

 
 

Uganda und Ruanda ... ehrlich gesagt erntet man kein zustimmendes Kopfnicken, wenn man diesbezügliche Reisepläne präsentiert. Die meisten Menschen verbinden damit Rebellion, Unruhen und Gefahr. Das Ziel unserer Reise war allerdings weniger das zustimmende Kopfnicken, sondern ein lang gehegter Traum: Die Ursprünglichkeit Ugandas und die Berggorillas in freier Wildbahn zu erleben.
Berggorillas sind – wie leider so viele Arten auf unserem Planeten – vom Aussterben bedroht. Es gibt zurzeit nur noch etwa 720 Tiere, verteilt auf die Länder DR Kongo, Ruanda und Uganda. Bezüglich der Vorurteile, die die meisten Menschen gegen­über Uganda und Ruanda haben, sei erwähnt, dass das Reisen in diesen Ländern als sicher gilt und sich beide Länder in einem fortschreitenden Stabilisierungsprozess befinden.

Uganda ist ein Binnenland in Ostafrika, das im südlichen Landesdrittel vom Äquator durchzogen wird. Es grenzt an die Länder Sudan, Kenia, Tansania, Ruanda und DR Kongo. Den größten Teil des Landes bildet die einheitliche hügelige Hochfläche des kristallinen afrikanischen Sockels auf 1.000-1.500 m Höhe. An der Westgrenze verläuft der zentralafrikanische Grabenbruch, im Südwesten erheben sich die Ausläufer der Virunga-Vulkane (Höhen bis 4.127 m) und im Westen liegt das Ruwenzorigebirge (Mondberge) mit dem dritthöchsten Berg Afrikas, dem Margherita mit 5.109 m Höhe. Im Südosten liegt der riesige Viktoriasee. In Uganda herrscht ein ausgeglichenes tropisches Klima, das durch die Höhenlage abgemildert ist. Neben mehr als 11.000 km² an Nationalparks hat Uganda weitere 13.000 km² als Wildschutzgebiet ausgewiesen, hauptsächlich im Westen, Südwesten und im Nordosten.

Ruanda erlangte 1994 durch die Kriegsgeschehnisse, den Völkermord und die nachfolgende Flüchtlingskatastrophe traurige Berühmtheit. Außerdem wurde es in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Diane Fossey bekannt, die sich für den Schutz und den Erhalt der letzten Berggorillas einsetzte und in den Virunga-Vulkanen ihre Forschungsstation „Karisoke“ gründete. Ohne die Arbeit Diane Fossey’s gäbe es heute keine Berggorillas mehr!

Hier können Sie den detaillierten Reisebericht lesen.