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Die Indochina-Connection
Singapur - Siem Reap - Danang/Hoi An

Von Michael Hirschinger.

In der geräumigen Boeing 747 der Singapore Airlines vergehen selbst 11 Flugstunden nach Singapur sprichwörtlich „wie im Flug“! Kaum die Bordverpflegung genossen, durchs Unterhaltungsprogramm gesurft, den Reiseführer nochmals durchgeblättert, durchs Unterhaltungsprogramm gesurft, die zweite Mahlzeit an Bord eingenommen, tönt es bereits aus dem Lautsprecher: „Wir befinden uns im Landeanflug auf Singapur...“

Singapur ist die Stadt der Kontraste! Jeder Besucher muss die Vielfalt des Stadtstaates an der Südspitze der malaiischen Halbinsel erleben! Während einer Stadtrundfahrt bekommt man erste Eindrücke der Metropole, jedoch sollte auf eine anschließende Erkundungstour auf eigene Faust nicht verzichtet werden. Besuchen Sie die ethnischen Viertel wie Little India, China Town, Arab Street oder Katong und tauchen Sie ein in eine Symphonie von Düften, Farben und kulinarischen Köstlichkeiten! Apropos Kulinarik: Entlang der Feierabend-Oase Boat Quay stehen unzählige Restaurants zur Auswahl, oder Sie genießen die herrlichen Fischspezialitäten am Marina-Square!
Verschiedene Themenparks laden zum Staunen und Entdecken ein, und wer über die neu errichtete Schilaufhalle im Emirat Dubai staunt - das gibt es in Singapur schon längst! Winterspaß pur bei konstanten minus 5 Grad Celsius das ganze Jahr über! Doch nicht nur moderne Bauwerke und künstliche Unterhaltung machen Singapur interessant, die Stadt verfügt auch über Zoos, verschiedene Naturschutzgebiete, Vogelparks, Botanische Gärten und Vieles mehr! Lassen Sie sich vom pulsierenden Leben dieser Stadt anstecken!
Singapur Airlines unterhält ein umfassendes Streckennetz in ganz Asien. Eine immer interessantere Destination ist Siem Reap in Kambodscha – unser nächstes Reiseziel.

Der Name Siem Reap ist untrennbar mit dem sagenumwobenen Tempelbezirk von Angkor verbunden! Wahre Meisterleistungen vollbrachten hier die Baumeister der frühen Khmer-Kultur, als sie mit dieser 238 Quadratkilometer großen Tempelanlage der hinduistischen Mythologie entsprechend die Urwelt nachzubilden versuchten. Der charakteristische zentrale Turm ragt über 50 Meter in den Himmel. Die umgebenden Wasserkanäle symbolisieren das Urmeer, Galerien die Gebirge und die Türme den Sitz der Götter. Die über 800 Meter langen Flachreliefs von Angkor Thom sind die längsten der Welt - eine steinerne Darstellung von Glauben und Leben im alten Königreich der Khmer.
Die früheren Herrscher verstanden es, mittels Stauseen und einem ausgeklügelten Bewässerungssystem die Landwirtschaft soweit zu optimieren, dass sie bis zu vier Ernten jährlich einbringen konnten. Das brachte dem Volk Wohlstand und dem Herrscherhaus den notwendigen Reichtum, um die gewaltige Tempelanlage finanzieren zu können. Angkor war mit rund 1,5 Millionen Einwohnern einst die größte Stadt der Welt. Aus noch ungeklärter Ursache brach das geniale Bewässerungssystem im 14. Jhd. zusammen, was zum Untergang des Königreiches von Angkor führte. Die gesamte Tempelanlage wurde mit Ausnahme von wenigen, dort über die Jahrhunderte bleibenden Mönche, verlassen und versank im Dschungel. Erst im Jahre 1860 entdeckte ein französischer Naturkundler die völlig vom Dschungel überwucherte Tempelstadt wieder. Seit einigen Jahren arbeiten internationale Archäologenteams an der Freilegung und Konservierung von Angkor Wat. Der Reichtum und Prunk alter Zeiten lässt sich nur noch erahnen, was übrig ist sind Mauern und Gebäude von atemberaubender Architektur und Schönheit. Doch noch etwas hat die Jahrhunderte überdauert: eine mystische Ausstrahlung von seltener Intensität, eine Faszination, welche die Tempelanlage von Angkor wie eine Aura umgibt.
Während eines Besuches in Siem Reap besucht man unter anderen Angkor Thom und die Tempelreste wie Bayon, Baphoun, den Königspalast, die Elefantenterrassen, Ta Keo, Chau Say Tevada und Thommanon innerhalb der Tempelmauer sowie Angkor Wat - eines der sieben Weltwunder! Hier spürt jeder kultur- und naturbegeisterte Besucher den magischen Zauber während der Erforschung dieser Wunderwelt von Tempeln und Ruinen. Natürlich dürfen die Tempel von Roluos im Besichtigungsprogramm ebenso wenig fehlen wie
Ta Prohm, weltbekannt durch die Schlingpflanzen, die dem Tempel seinen Halt geben - für jene (noch) nicht mit der kambodschanischen Kultur Vertrauten: Ta Prohm gelang zuletzt durch den Kinohit „Tomb Raider“ mit Angelina Jolie zu internationaler Bekanntheit!

Ein faszinierendes Land ist Kambodscha, mit ebensolcher Kultur und den so freundlichen Menschen. Ganz sicher eine zweite Reise wert, es muss ja auch noch der Tonle Sap, Phnom Penh, Kompong Thom und der schöne Sokha Beach besichtigt werden ...
... doch da sitzt man schon im Flugzeug und steuert das nächste Ziel an: Hoi An.

Nur rund eine halbe Stunde vom Flughafen Danang entfernt liegt das malerische Städtchen Hoi An. Ein Bummel durch die schmalen Gässchen erinnert an ein riesiges Freilichtmuseum. Die lange Geschichte des Ortes, der bereits vom 2.-10. Jhd. als bedeutender Hafen der Cham bekannt war und vom 16.-18. Jhd. als einer der führenden Häfen Südostasiens galt, hinterließ mannigfaltige kulturelle Spuren. Nicht zuletzt drückten auch die europäischen Kolonialmächte der Stadt ihren Stempel auf, und so ist Hoi An heute eine typische Provinzstadt mit einem Potpourri an Gebäuden und Tempeln verschiedener asiatischer Kulturen gemischt mit mediterranem Flair, der sich speziell an den unzähligen Kneipen und Restaurants mit internationaler Küche, Bars und Souvenirständen bemerkbar macht. Die Altstadt von Hoi An mit ihrem entzückenden Markt ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe und erfreut jeden Besucher mit einer Vielzahl an Eindrücken! Nicht weit von Hoi An entfernt befinden sich die „Marble Mountains“, ein aus fünf Hügeln bestehender Bergrücken, der die fünf Elemente symbolisiert. Von kultureller Bedeutung ist die verschiedenen hinduistischen Gottheiten geweihte Tempelstadt My Son, einst Hauptstadt der Cham-Dynastie. Von den ehemals 70 Bauwerken blieben nach den Bombardements während des Vietnamkrieges noch 20 übrig, jedoch wird die Anlage in akribischer Kleinarbeit restauriert und soll bald wieder in neuem Glanz erscheinen. Relikte dieser Tempelanlage sind unter anderen auch im Chammuseum zu finden.
Nur vier Kilometer von Hoi An entfernt liegt der weitläufige Chu Dai Strand. Sonne, Sand und Meer laden hier nach einer anstrengenden Besichtigungsreise zum Entspannen ein, der gute Service und das freundliche Personal in den Hotels ergänzen das Urlaubsfeeling. Hier genießt man unbeschwerte Badetage und kann kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung unternehmen.


jumbo Angebote
Die Rundreise „Kambodscha und Vietnam“ gibt es bei jumbo touristik ab/bis Österreich ab € 1.970,-. Den genauen Verlauf finden Sie im Katalog „Asien“ auf Seite 129.

Die geführte Gruppenreise
„Kambodscha - Vietnam - Singapur“
mit Toni Bauer vom 3. bis 17.10.2007 im neuen Folder „Gruppenreisen“ um € 2.293,-.